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Mittwoch, 08.05.2019
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Frank Recktenwald
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Saar-Feuerwehren hatten 2018 so viele Einsätze wie nie

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Innenminister Klaus Bouillon (Mitte) stellte die neue Jahresstatistik der saarländischen Feuerwehren vor
Die kommunalen Feuerwehren im Saarland sind auch im vergangenen Jahr wieder etwas weiblicher geworden. Von den 11.528 Feuerwehrleuten waren 9,5 Prozent Frauen - so viele wie nie zuvor. Das geht aus der Feuerwehrstatistik für das vergangene Jahr hervor, die das Innenministerium am Dienstag (7. Mai) in Saarbrücken veröffentlichte.

2017 lag der Frauenanteil bei 9,2 Prozent, 2016 noch bei 8,5 Prozent. Der ehrenamtliche Dienst in der Feuerwehr sei "nach wie vor attraktiv" und die Feuerwehr genieße "hohe Wertschätzung", sagte Innenminister Klaus Bouillon (CDU).

Die kommunalen Feuerwehren im Saarland - 52 freiwillige Feuerwehren sowie die Berufsfeuerwehr Saarbrücken - rückten im vergangenen Jahr insgesamt 10.720 mal aus - so oft wie noch nie. Außerdem gab es 2107 Fehlalarme. Bei 64 Prozent aller Einsätze ging es um Hilfeleistungen.

"Die heftigen lokalen Unwetter des vergangenen Jahres haben sich in den Einsatzzahlen der Wehren des Landes stark niedergeschlagen", erklärte Minister Bouillon. So zum Beispiel in der Nacht zum 1. Juni, als es allein wegen des Starkregens circa 800 Feuerwehreinsätze gab.

Es gab 2457 Löscheinsätze, 54 mehr als im Vorjahr. Bei den Brandeinsätzen wurden 236 Menschen gerettet. Für 16 kam jede Hilfe zu spät. Bei den technischen Hilfeleistungen, beispielsweise nach Unfällen, wurden 1198 Menschen gerettet und 64 tot geborgen.

Die Zahl der aktiven Feuerwehrleute in den 315 Löschbezirken des Saarlandes blieb praktisch unverändert. Bei den Jugendfeuerwehren waren 24,6 Prozent Mädchen. Deswegen sei in Zukunft ein weiter steigender Frauenanteil in den kommunalen Feuerwehren zu erwarten, hieß es. In den Jugendfeuerwehren waren 4203 Jugendliche aktiv, 56 weniger als im Vorjahr. Bei den Mädchen stieg die Mitgliederzahl aber um etwa 5 Prozent.